TRADITIONELLE AUFZUCHT

Unsere Shrimps werden von «Kleinbauern-Farmen» im Flussdelta im Süden des Mekong in Vietnam gezüchtet. Aufgrund der naturnahen Aufzucht bestechen Sie durch eine hervorragende Qualität (gute und feste Konsistenz, keine weichen Schalen, natürlicher Geschmack sowie eine schöne Farbe) – da die Natur die Basis für beste Qualität selbst liefert.

GlüxShrimps sind ein ökologisch erzeugtes Premium Produkt aus einer traditionellen Aufzuchtmethode für Shrimps in Mangrovenwäldern. Mangroven und Teichanlagen bilden dabei ein intaktes Ökosystem – vergleichbar mit einer grünen Wiese – welche unseren Shrimps als natürliche Lebens- und Nahrungsgrundlage dient. So wachsen unsere Shrimps ohne zusätzliche Fütterung auf, denn das Futter liefert das Meer und die Natur selbst.  

Dank dem Programm von unseren Produzenten (Farmer) finden viele lokale Kleinbauernfamilien in Vietnam ein regelmässiges Einkommen. Gleichzeitig werden mit dieser natürlichen Zuchtweise die ökologisch wertvollen Mangrovenwälder nachhaltig geschützt.  

Während der Voll- und Neumondphase, wenn die Ausgleichströme vom Meer her im Mekong Delta am stärksten sind, werden die Shrimps mit kleinen Netzen gefangen und anschliessend fangfrisch zum gefrorenen Endprodukt verarbeitet. Der gesamte Herstellungsprozess der GLÜXSHRIMPS unterliegt strengsten Anforderungen in Bezug auf Qualität und Frische – damit haben die Kunden jederzeit die Garantie auf natürlichen Genuss. Immer mehr Kunden (Detailhändler, Gastronomen und direkte Kunden) setzen auf die Qualität von GLÜXSHRIMPS.

 

Teichanlagen

Die Teichanlagen können sich direkt im Mangrovenwald befinden, man spricht hier vom gemischten System, oder ausserhalb, auch getrenntes System genannt, auf einer dafür zur Verfügung stehenden Fläche. In beiden Fällen sind die Teiche durch Deiche und Wälle getrennt. Im gemischten System sind die Deiche mit Mangroven bewachsen und entsprechen so am ehesten dem naturbelassenen Ökosystem Mangrovenwald.

Im diesem System, befinden sich die Teiche längs von natürlichen Wasserstraßen, meist im vorderen Bereich des Bauernhofes, während die Mangroven auf einem separaten Bereich im rückseitig gelegenen Teil des Bauernhofes gedeihen. Die natürlichen Teiche sind meist sehr flach mit einer Wassertiefe von 30 cm bis 1 m. Durch eine oder mehrere Schleusen mit Zugang zu den Kanälen, werden die Teiche regelmässig geflutet um den Wasseraustausch zu ermöglichen. Neben Dämmen aus dem vor Ort vorkommenden Bodenmaterial und hölzernen Schleusentoren von circa 1 m Breite, kommen auch modernere Schleusen-Anlagen vor.

 

Ernte und Ertrag

Die gesamte traditionelle Aquakultur richtet sich nach den jährlichen und saisonalen Zyklen der Natur. Also weder eine Produktion im industriellen Massstab noch Erträge in der Höhe von Tierfabriken.

Diese Garnelen-Aufzucht, unter Berücksichtigung der Besatz- und Erntezeiten abhängig vom Mondkalender, ohne zusätzliche Fütterung sowie ohne Pumpen zur Wasserumwälzung oder chemische Behandlung der Teiche, wird seit längerer Zeit traditionell in Vietnam betrieben.

Neben verschiedenen Garnelenarten (Peneiden) wird auch die Blacktiger Crevette (Penaeus monodon) aufgezogen. Diese gilt, wegen des schnellen Wachstums (bis zur Ernte dauert es 4 bis 6 Monate), als ertragreich. Da die äusserst extensive Besatzdichte nur 2 bis 4 Tiere pro m2 beträgt, fällt allerdings die Produktions-Menge eher bescheiden aus. Die Kleinbauern-Familien müssen daher mit einem jährlichen Ertrag von durchschnittlich 250 kg pro Hektare auskommen.

 

Larvenaufzucht

Zusätzlich zur Aufzucht der Black Tiger Garnelen brüten auch einige Farmer von selbstgewonnenen Eiern zu Larven aus. Ein typisches Beispiel für Nachhaltigkeit von der Larve bis zur erntereifen Garnele.

Einige Bauern gewinnen im eigenen Betrieb Eier von ausgewählten Elterntieren. Diese Eier werden unter kontrollierten Bedingungen ausgebrütet um daraus Larven zur eigenen Aufzucht zu erhalten. Ein einfaches Beispiel von nachhaltiger und integrierter Produktion auf einem Bauernhof. Nur so einfach geht's nicht. Die Larven durchleben mehrere Stadien bis zur besatzfähigen Jungcrevette. Dies dauert seine Zeit, die Larven brauchen eine ständige Pflege und das Risiko, selbst unter Einhaltung aller GMP-Massnahmen, einen grossen Teil zu verlieren ist eine der grossen Unwägbarkeiten in der Aquakultur.

Die Zucht von Larven ist daher nur bei gut gemanagten Betrieben mit Erfolg gekrönt, da der Ausfall, bedingt durch viele äussere Einflüsse (wie Wetter und Monsun) oder innere Faktoren (wie Qualität und Pflege), die Erzeugung von Larven bis zur einsatzfähigen Crevette relativ hoch sein kann.

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